Aderlass

nach

Hildegard von Bingen

Der Aderlass regt die Bluterneuerung an, was verstopfte Arterien und Verkalkung verbeugt. Risikiofaktoren, wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle werden gemindert, ebenso zu hoher Blutdruck und Thrombose.

Heutzutage verläuft ein Aderlass steril und unbedenklich, ähnlich wie eine Blutabnahme. Der Blutmangel verhindert die Entstehung von Krankheiten und die Verkalkung der Gefäße.

Hildegards Einfluss

Der Aderlass nach Hildegard von Bingen wird in den Tagen nach Vollmond angewendet, da die Blutmenge des Menschen von den Mondphasen abhängt.

Bei zunehmendem Mond nimmt das Blut im Menschen zu, sowie der Saft in den Bäumen und Pflanzen.

Bei abnehmendem Mond nimmt die Blutmenge wieder ab und die Schadstoffe können leichter vom Blut getrennt werden.

In Hildegard von Bingens Worten:

“Er (der Mensch) soll aber bei abnehmendem Monde zur Ader gelassen werden, also am ersten Tag, wenn der Mond anfängt abzunehmen, oder am zweiten, dritten, vierten, fünften oder sechten Tage, und dann nicht mehr, weil ein früherer oder späterer Aderlaß nicht soviel Nutzen bringen wird. Nicht aderlassen soll man bei zunehmendem Mond, weil solcher Aderlaß schädlich ist, da jetzt die mit dem Blut vermischte faulige Flüssigkeit sich nicht leicht von ihm scheiden kann. Bei wachsendem (zunehmendem) Mond strömt nämlich das Blut und die zersetzte Flüssigkeit gleichzeitig wie in gegenseitig richtiger Menge im Menschen und lassen sich nicht leicht voneinander trennen. Es ist so wie bei einem Strom, der, mit mäßiger Geschwindigkeit in seinem Bette fließend, diese seine Art beibehält. Nimmt aber der Mond ab, dann fängt das Blut mehr an, aufgeregt zu werden und sein Bett zu verlassen, läßt auch zuviel faulige Flüssigkeit ausfließen, wie es bei einer großen Überschwemmung der Fall ist, die das Verfaulte in ihr sichtbar macht und den Schaum aus sich auswirft.”

– Hildegard von Bingen (Buche: „Kleine Aderlass- Fiebel“ von Helmut Posch

Behandlung

Neben dem Zeitpunktes –  ein bis sechs Tage nach Vollmond – ist Nüchternheit eine wichtige Voraussetzung für den Aderlass. Das Blut darf nicht mit den Nährstoffen der Nahrung verbunden sein. Nüchternheit bedeutet 12 Stunden vor dem Aderlass nicht essen und trinken.

Außerdem wird der Aderlass erst Patienten ab dem 30. Lebensjahr und dann zwei mal jährlich empfohlen; ab dem 50. Lebensjahr nur noch ein Mal im Jahr.

Es werden zwischen 70 und 100 ml Blut entnommen, ab dem 50. Lebensjahr nur noch die Hälfte der angegeben Menge.

Bitte vermeiden Sie gebratenes Fleisch, Rohkost, Käse, schweren Wein, sowie ungewohnte Speisen bis zu zwei Tage vor dem Aderlass.

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